Schlachthaus.fresh&fine art @ Berlin-Charlottenburg, ab April 2018

In der Zusammenarbeit der Kuratorin Constanze Kleiner mit dem langjährigen Museumsmann Stephan von Wiese werden neue Möglichkeiten erprobt, sich dem Kunstmarkt zu stellen, gleichzeitig aber autonom zu agieren.

Diese Zielstellung ermöglicht eine soziale Ausrichtung, eine enge Nähe zur aktuellen künstlerischen Szene sowie wechselnde Kooperationen sowohl mit engagierten Unternehmen mit progressiven öffentlichen und gemeinnützigen Institutionen.
Ein breites Galerieprogramm mit interaktiven künstlerischen Interventionen richtet sich gegen das Wegschauen. Teilnahmslose Ignoranz und Verrohung werden nicht toleriert. Dass Töten und Vernichten im weltweiten Kampf um Existenz, Gewinn und Macht rücksichtslos in Kauf genommen und zugleich psychisch medial verdrängt werden, ist ein großer, fortgesetzter Skandal. Dass Kunst vollständig zur Ware abgerichtet werden kann, ist ein Irrtum.
Schlachthaus.fresh&fine art verbindet Menschen unterschiedlichster Couleur mit seinem Programm: Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche, Künstler und Ausstellungsmacher, Galeriebesucher und Sammler, Insider und Außenseiter, Angestellte und Unternehmer, Beamte und freie Geister, Jung und Alt.
Einmal eingeschleust in das eigene Bewusstsein lässt sich der Gedanke von Mit-Verantwortung nicht mehr negieren. Die Wucht der individuellen und zutiefst persönlichen Konfrontation mit dem täglichen Grauen durch die Auseinandersetzung mit Kunst mündet in einen gemeinsamen Widerstand gegen die Globalisierung der Gleichgültigkeit.

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Schlachthaus.fresh&fine art @ SevenStarGallery, Juni – August 2017            

Die SevenStarGallery ist ein ungewöhnlicher Ausstellungsort in Berlin-Mitte. Gegründet vom Mimen, Fotografen, Künstler, Galeristen und Geschichtenerzähler Thorsten Heinze liegt er im geschichtsreichen, ehemaligen Scheunenviertel – dem Kiez der ehemals ärmsten, vor allem jüdischen, Bewohner Berlins bis vor dem 2. Weltkrieg.

Der Fotograf Thorsten Heinze sagt von sich, er würde vor allem Unsichtbares sichtbar machen. Die heutige SevenStarGallery, die die alte Bausubstanz minutiös bewahrt, ist sein Gesamtkunstwerk: In diesen Räumen, hinter diesen nüchternen Ziegelwänden, lebt die mystisch durchtränkte, wie dann nach 1933 leidgeprüfte Historie des Berliner Scheunenviertels fort, hier werden Lebensspuren spürbar und sichtbar. Dieser Bau ist ein Stolperstein, hier wird in keiner Weise kaschiert.

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